"Ich bin nicht das, was mir passiert ist, 

ich bin das, was ich entscheide zu werden." 

C. G. Jung 

Meine Grundhaltung

Ich sehe den Menschen und seine Umgebung in einem ständigen Veränderungsprozess. Mein humanistisch-existentielles Menschenbild beinhaltet die Maxime der bedingungslosen Annahme dessen, was ist. Das bedeutet nicht, alles gut zu heißen, sondern genau hinzuhören, was das Leben von uns braucht. Krisen und Krankheiten sind für mich Wegweiser und Chancen, tiefgreifende Entwicklungs- und Lernerfahrungen zu machen. 

  

In meiner Arbeit möchte ich einen Rahmen zur Selbstexploration schaffen, in dem auch die von uns ungeliebten Anteile angenommen und integriert werden können. Ich sehe Vielfalt als Geschenk und möchte den authentischen Ausdruck in jedem Einzelnen fördern und herausfordern. 

Meine Ansätze

Jeder Mensch bringt individuelle Ressourcen mit und hat unterschiedliche Lösungswege, die für ihn Sinn machen. Mit Empathie und durch Beobachtung möchte ich für jeden den individuell richtigen Ansatz herausfinden und damit arbeiten. 


Wer beispielsweise eine Blockade aus seiner Kindheit verstehen und auflösen möchte, mit dem arbeite ich vorwiegend tiefenpsychologisch. Kinder, aber auch Erwachsene mit einem AD(H)S Syndrom brauchen klare Strukturen, Grenzen und Techniken zur Selbstregulation. Hier eignen sich verhaltenstherapeutische Methoden am besten. Menschen mit einem gut ausgeprägten Bezug zu ihrem Körper profitieren von körperorientierten Therapieansätzen. Macht eine Person durch Symptome auf Schwierigkeiten im Gesamtsystem aufmerksam, arbeite ich systemisch, idealerweise unter Einbeziehung des betroffenen Systems. 

  

Im Vordergrund steht für mich die zwischenmenschliche Beziehung. Der Kontakt zwischen Menschen hat das Potenzial heilender Wirkung. Dabei möchte ich meine KlientInnen keineswegs von der therapeutischen Beziehung abhängig machen, sondern vielmehr ihnen gerade auf diesem Weg zur Eigenständigkeit verhelfen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass gerade ungewöhnliche und kreative Interventionen tiefgreifende Veränderungsprozesse einläuten können.   

Baldur

Baldur, dessen Namen vom skandinavischen Gott des Glücks, der Freude und der Weisheit stammt, ist ein schwarzer Golden Doodle mit zauberhaften weißen Flecken an Brust und Kinn. Er ist im Mai 2015 bei einer Familie in Bayern geboren. Seine Mutter ist die braune Pudeldame Emma und sein Vater der liebevolle Golden Retriever Djengo. Die beiden haben für ein tiefes Urvertrauen in Baldur gesorgt und ihn dadurch auf sein durchaus besonderes Leben vorbereitet. Von seiner Mutter Emma hat Baldur das allergikerfreundliche Fell des Pudels geerbt, er verliert auch keine Haare. Seine ersten drei Lebensjahre hat Baldur als Schulhund am Privaten Gymnasium Esslingen Kindern und Jugendlichen viel Freude bereitet. Er liebt es, sich auf dem Rücken zu wälzen, herumzutoben oder sich streicheln zu lassen. Seine therapeutische Wirkung hat er dabei immer wieder unter Beweis gestellt: Oft war es der Hund, der seinem Gegenüber das Gefühl geben konnte, angenommen zu sein, und ihm half, sich zu öffnen. Aktuell ist Baldur in meiner Arbeit im Psychologischen Fachdienst der Stiftung Jugendhilfe aktiv als Therapiehund im Einsatz. Da ihn seine Arbeit ausfüllt und nicht anstrengt, freut er sich auch über den Einsatz in meiner privaten Praxis. Dieser erfolgt immer in Absprache mit meinen Klienten. Fragen Sie nach ihm!

VITA

Seit 2018 Heilpraktikerin für Psychotherapie, Privatpraxis, Stuttgart Obertürkheim

Seit 2018: Teilzeitarbeit im psychologisch-pädagogisch-therapeutischen Fachdienst der Stiftung Jugendhilfe aktiv

Seit 2015: Dozentin an der Dualen Hochschule Baden Württemberg in Stuttgart

   Vorlesung: Psychotherapeutische Handlungsansätze 

   Seminar: Kommunikation und Gruppendynamik

2014 – 2018 Beratungspsychologin am Privaten Gymnasium Esslingen

2013 – 2014 Psychotherapeutin am Integral Counseling Center Church Street, San Francisco, USA  

2012 – 2014 Studium an der California Institute of Integral Studies (CIIS), Master in Counseling Psychology, San Francisco, USA
  

2006 – 2011 Tätigkeiten im Bereich der Jugendhilfe, insbesondere in stationären Wohngruppen
   
2006 – 2009 Studium an der Dualen Hochschule Stuttgart. Abschluss: Staatlich anerkannte Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin (Bachelor)  
   
2004 – 2014 Arbeits-, Studien-, und Sprachaufenthalte in Südafrika, Ghana, Madagaskar und den USA